IBM hat nun die Cloud-Version von LotusLive offiziell angekündigt. Der ehemals Exchange Konkurrent der ersten Reihe bildet neben OpenOffice die Basis für IBMs Version von Collaboration und Communication der neuen Generation.
Reichlich Schlagwörter finden ihren Weg in die Pressemitteilung:
- Enhance the security, integrity, and availability of the messaging system
- Keep costs lower by using automated processes and an integrated platform
- Support a faster implementation with an established infrastructure and a team of subject matter experts
Hiermit reiht sich auch die IBM in die große Reihe Cloud-Messaging Service Anbieter ein. Mit dem Unterschied das IBM hier nicht primär den Endkunden sondern die diversen Provider oder Großkunden ansprechen möchte. Als Referenzen werden UPS und Panasonic genannt.
Interessante Anekdote, hinter LotusLive verbirgt sich jedoch nicht etwa ein klassische Notes/iNotes Gespann (der Webzugang von Notes) sondern die DNA der Outblaze’s Messaging Software, die IBM Anfang 2009 übernahm. Outblaze spezialisierte sich einen nach außen “iNotes-haften” Webclient zu entwickeln.
Für Service-Provider ist die sicherlich eine gute Möglichkeit in den Wettbewerb mit den Giganten (Hotmail/Microsoft, Google, Yahoo!) der Branche zu treten und vor allem im Wachstumsmarkt für Collaboration-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen schlüsselfertige Angebote auflegen zu können.
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